Mehrfamilienhäuser, Rhyterrassen, Nohl ZH

Rhyterrassen, Nohl ZH

 

 

Auf der steil zum Rheinufer abfallenden Parzelle in der Kernzone vom Nohl ZH werden vier kleinteilige Volumen mit insgesamt 12 Wohnungen geplant. Um die Körnung der umliegenden Bauten in der Kernzone vom Nohl weiterführen zu können, wird das Bauprogramm in vier feingliedrige Baukörper aufgeteilt. Das Auflösen der Baumasse in kleinere Volumen hat zudem den Vorteil, dass die Gebäude individuell in der starken Hanglage positioniert werden können. Die parallel zur Hangneigung orientierten Gebäude treten so auch in der Höhe diversifiziert in Erscheinung. Jeweils zwei der vier Volumen teilen sich ein Treppenhaus. Die Setzung der Bauten untereinander ist so gewählt, dass ein Geflecht von kleinen Gärten, Innenhöfen und intimen Terrassen als Rückzugsmöglichkeit für die Bewohner entstehen.

 

Die Gestaltung der Fassade lehnt sich an die traditionell mit Holz eingekleideten Ökonomiegebäude der Ortschaft an. Die Lage am steilabfallenden Rheinufer bewirket, dass viele Gebäude im Nohl dreigeschossig oder mit über mehrere Geschosse sich erstreckende Sockelbauten erstellt wurden.

 

 

 

Dem Umstand, dass die starke Hanglage einen speziellen Umgang betreffend der Gebäudesockel individuelle Lösungen bedarf, wurde das unterste Geschoss der Siedlung innerhalb der zulässigen Gebäudehöhe, als bewohntes Sockelgeschoss ausgebildet. Dieses tritt in der Fassade insgesamt geschlossener in Erscheinung, als die darüberliegenden. Grosse Fensterflächen werden mit Holzlamellen abgedeckt, nehmen jedoch die Rhythmisierung der darüberliegenden Geschosse auf. Um die Gebäudehöhe optisch minimal zu halten, wurde die Dachneigung möglichst flach gehalten.

 

Bedingt durch die Lage (Osten u. Rhein) sollen alle Einheiten gleichermassen von den Ressourcen Licht und Aussicht profitieren können. Aus diesem Grund wurden 12 Wohnungen entwickelt, die jeweils im Gebäudevolumen ein ganzes Stockwerk belegen und somit eine vollständige Rundumsicht über das Rheinfallbecken bieten. Es entstehen für Etagenwohnungen  ungewohnt grosszügige Ausblicke und Lichtverhältnisse.

Steckbrief

 

 

Objektadresse:

Nohl, ZH

 

 Konstruktion: Massivbauweise mit vorgehängter, hinterlüfteter Holzfassade

 

 

Auftrag: Privat

 

Status: in Planung

 

Rhyterrassen, Nohl ZH

 

 

Auf der steil zum Rheinufer abfallenden Parzelle in der Kernzone vom Nohl ZH werden vier kleinteilige Volumen mit insgesamt 12 Wohnungen geplant. Um die Körnung der umliegenden Bauten in der Kernzone vom Nohl weiterführen zu können, wird das Bauprogramm in vier feingliedrige Baukörper aufgeteilt. Das Auflösen der Baumasse in kleinere Volumen hat zudem den Vorteil, dass die Gebäude individuell in der starken Hanglage positioniert werden können. Die parallel zur Hangneigung orientierten Gebäude treten so auch in der Höhe diversifiziert in Erscheinung. Jeweils zwei der vier Volumen teilen sich ein Treppenhaus. Die Setzung der Bauten untereinander ist so gewählt, dass ein Geflecht von kleinen Gärten, Innenhöfen und intimen Terrassen als Rückzugsmöglichkeit für die Bewohner entstehen.

 

Die Gestaltung der Fassade lehnt sich an die traditionell mit Holz eingekleideten Ökonomiegebäude der Ortschaft an. Die Lage am steilabfallenden Rheinufer bewirket, dass viele Gebäude im Nohl dreigeschossig oder mit über mehrere Geschosse sich erstreckende Sockelbauten erstellt wurden.

 

Dem Umstand, dass die starke Hanglage einen speziellen Umgang betreffend der Gebäudesockel individuelle Lösungen bedarf, wurde das unterste Geschoss der Siedlung innerhalb der zulässigen Gebäudehöhe, als bewohntes Sockelgeschoss ausgebildet. Dieses tritt in der Fassade insgesamt geschlossener in Erscheinung, als die darüberliegenden. Grosse Fensterflächen werden mit Holzlamellen abgedeckt, nehmen jedoch die Rhythmisierung der darüberliegenden Geschosse auf. Um die Gebäudehöhe optisch minimal zu halten, wurde die Dachneigung möglichst flach gehalten.

 

Bedingt durch die Lage (Osten u. Rhein) sollen alle Einheiten gleichermassen von den Ressourcen Licht und Aussicht profitieren können. Aus diesem Grund wurden 12 Wohnungen entwickelt, die jeweils im Gebäudevolumen ein ganzes Stockwerk belegen und somit eine vollständige Rundumsicht über das Rheinfallbecken bieten. Es entstehen für Etagenwohnungen  ungewohnt grosszügige Ausblicke und Lichtverhältnisse.